BAF Korschenbroich und Mönchengladbach e.V.

Bündnis gegen Abgase und Fluglärm in Korschenbroich und Mönchengladbach

Abgase und Lärm machen krank!
Tun Sie was dagegen!
Machen Sie mit bei uns!


Aktuelle Information:

Seit 08.03.2021 sind wir Mitglied in der Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V.

 


Infos zu den aktuellen Finanzhilfen des Bundes

 

Presseartikel in der WAZ vom 06.02 2021:

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WAZ_06.02.2021 Streit um Milliardenhilfe
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Brief der Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V. an den

 

Bundesminister vom 04.02.2021:

 Geschäftsstelle:

 Alt-Löwenbruch 37, 14974 Ludwigsfelde

Tel.: 03378 5239814

 Fax: 033785239813

 E-Mail:geschaeftsstelle@fluglaerm.deW  Website:www.fluglaerm.de

Abs.: BVF • Alt-Löwenbruch 37 • 14974 Ludwigsfelde

 

Bundesminister der Finanzen Herrn Olaf Scholz

Wilhelmstraße 97

  10117 Berlin

Ludwigsfelde, den 4.2.2021

 

Finanzhilfen des Bundes

 

Sehr geehrter Herr Bundesminister,

 

in der vergangenen Woche haben sich die Länder auf den Vorschlag geeinigt, gemeinsam mit dem Bund den Flughäfen eine Milliarde Euro an Zuschüssenzugewähren, sofern eine Finanzierung von Bund und Ländern zu gleichen Anteilen zustande kommt. Bisher ist nicht davon die Rede, dass diese Subventionen an strukturpolitische Bedingungen geknüpft werden sollen.

 

Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF), die die Interessen der Bürgerinitiativen gegen Fluglärm und von Kommunen vertritt, hat gegen eine weitere Subventionierung des Luftverkehrs erhebliche Bedenken. Wir möchten Sie deshalb bitten, eine finanzielle Beteiligung des Bundes, wie von Verkehrsminister Andreas Scheuer geplant, zu nutzen, um den notwendigen Strukturwandel der Luftverkehrswirtschaft nicht durch öffentliche Mittel zu verhindern.

 

Der Luftverkehr in Deutschland wird heute bereits mit mehr als zwölf Milliarden Euro pro Jahr subventioniert. Regionalflughäfen, deren regionalpolitische Funktion nicht nachgewiesen ist, waren bereits vor der Corona-Pandemie defizitär. Umweltpolitisch sind die Wachstumsstrategien der Branche angesichts des Klimawandels und der Klimaziele ohnehin nicht mehr vertretbar. Ein „Weiter so“ darf es deshalb nach Ende der Pandemie auf keinen Fall geben!

 

Die aktuelle Pandemie und der drastische Einbruch des Luftverkehrs sollten vielmehr als Chance genutzt werden, um ein System, dessen Geschäftsmodelle zulasten der Umwelt und der Anwohner gehen, grundlegend zu ändern. In einer mobilen Welt wird es auch in Zukunft notwendig sein, dass Menschen fliegen. Allerdings sollte Flugverkehr überall dort vermieden werden, wo es vertretbare Alternativen gibt. Regionalflughäfen, die bereits vor der Pandemie defizitär waren und deren regionalwirtschaftliche Bedeutung nicht nachgewiesen ist, sollte nicht durch Steuermittel künstlich am Leben gehalten werden.

 

Auch die Geschäftsmodelle der Flughäfen bedürfen einer Überprüfung. Indirekte Subventionen der Fluglinien durch nicht kostendeckende GebührenundZuwendungen sind Teil eines ruinösen Wettbewerbs der Flughäfen untereinander. Auf diese Weise wird künstliche Nachfrage geschaffen und das klimaschädliche Wachstum des Luftverkehrs angeheizt.

 

Vereinigung von Städten, Gemeinden und Schutzvereinen gegen die schädlichen Auswirkungen des Luftverkehrs; gegründet 1967; Amtsgericht Darmstadt VR 50441;

vom Umweltbundesamt anerkannte Umweltvereinigung nach § 3 Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz (UmwRG); Sitz des Vereins: Mörfelden-Walldorf; Vorstand: Präsident und 1. Vorsitzender: Carl Ahlgrimm, Ludwigsfelde; Vizepräsidenten und stellvertretende Vorsitzende: Berthold Fuld, Bad Homburg; Helmar Pless, Essen; Rainer Teschner-Steinhardt, Berlin; Schatzmeisterin Christine Jäckel, Bremen; Pressesprecherin: Ina Hauck, Frankfurt a. Main; Webmaster: Karsten Schulze, Hallbergmoos; Bank: Commerzbank Düsseldorf, BLZ 300 400 00, Kto. 85 500 3000; IBAN: DE 83 3004 0000 0855 0030 00 – BIC: COBADEFFXXX

@-BVF-Geschäftsbogen_2020.doc

 - 2

 

Die Flughäfen in Deutschland müssen sich nach übereinstimmender Auffassung von Experten darauf einstellen, dass ihre Ertragssituation noch mehrere Jahre hinter der Zeit vor der Pandemie bleiben wird. Eine Subventionierung aus Mitteln des Bundes und der Länder im vorgesehenen Umfang, die den Status Quo erhalten soll, verzögert nur die notwendige Neugestaltung der Flughafenlandschaft in Deutschland. Deshalb bitten wir Sie, eventuelle Finanzhilfen des Bundes an Auflagen zu knüpfen, die zu einer langfristig nachhaltigen Infrastruktur des Luftverkehrs führen.

 

Mit freundlichen Grüßen

-Präsident-

 

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Pressemitteilung:                                                                nach der Mitgliederversammlung am 14.01.2021

 

 

Am vergangenen Donnerstag hat unsere Mitgliederversammlung, aktuell natürlich digital, einstimmig beschlossen, dass sich unser Verein BAF Korschenbroich e.V. und die Initiative Gegen Fluglärm MG-Ost zu BAF Korschenbroich und Mönchengladbach e.V., Bündnis gegen Abgase und Fluglärm zusammenschließen.

 

Wir freuen uns darauf, uns gemeinsam für den "westlichen Teil" der Fluglärmbetroffenen des Flughafens DUS einzusetzen. Durch die Erfahrungen und Expertisen von Frederick Skupin, unserem neuen stellvertretenden Vorsitzenden, und Hajo Siemes, der das Fluglärmthema in seiner neuen politischen Rolle als Bürgermeister weiterhin unterstützen will, erwarten wir eine Stärkung und mehr Gewicht gegenüber der Flughafengesellschaft und der Politik in Korschenbroich und Mönchengladbach.

 

In ihrem Kassenbericht berichtete unsere Kassiererin Gabi Pauly über die solide Kassenlage und erwähnte auch die trotz Corona-Krise angestiegene Mitgliederzahl.

 

Gleichzeitig hat die Mitgliederversammlung eine Erweiterung unseres Tätigkeitsfeldes beschlossen, indem die alleinige Fokussierung auf den Flughafen Düsseldorf aus unserer Satzung entfernt wird und wir damit auch den Verkehrslandeplatz Mönchengladbach und seine Expansionswünsche in unser Wirken mit einbeziehen.

 

info@baf.kb.de

 

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Pressemitteilung zur Mitgliederversammlu
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Einladung zur Mitgliederversammlung im Januar!,                  Mitte Dezember 2020

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter des Vereins BAF Korschenbroich e.V.,

 

nachdem wir die für den 26. Oktober im Ratssaal der Stadt Korschenbroich geplante Mitgliederversammlung wegen des aktuellen Infektionsgeschehens und den damit verbundenen gesundheitlichen Risiken einer Präsenzveranstaltung abgesagt hatten, wollen wir nun einen erneuten Anlauf wagen, den wir aus gegeben Gründen Online planen.


Wir laden Sie deshalb herzlich ein, an unserer Mitgliederversammlung am 14.01.2021 um 19 Uhr teilzunehmen!

 

Da wir in dieser Zeit genau überlegen müssen, in welcher Form eine solche Veranstaltung stattfinden kann, planen wir, die MGV als Videokonferenz - und nach Möglichkeit für einen eingeschränkten Teilnehmerkreis im Ratssaal der Stadt Korschenbroich - durchzuführen. Alle Mitglieder, die an der Mitgliederversammlung teilnehmen möchten, bitten wir, dies bis zum 20. Dezember per E-Mail unter Angabe der bevorzugten Teilnahmemöglichkeit (online oder vor Ort) über info@baf-kb.de kundzutun. Die Beschlüsse zu den TOP 5, 6 und 7 der beigefügten Agenda werden im Nachgang per E-Mail-Abfrage und -Rücksendung durchgeführt und alle Mitglieder im Anschluss daran per Mail informiert. Entscheidungsbefugt sind alle Mitglieder, die an der MGV teilnehmen.

 

Diesmal gibt es - neben dem Erfordernis der satzungsgemäßen jährlichen Versammlung der Mitglieder - noch einen wichtigen  und erfreulichen zusätzlichen Anlass, der einen mehrheitlichen Beschluss der bei der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erfordert: 

 

Die bereits seit über 5 Jahren existierende benachbarte Fluglärminitiative „Gegen Fluglärm MG-Ost“, mit der wir bereits seit unserer Gründung kooperativ verbunden sind, wird nicht mehr als eigenständige Fluglärminitiative bestehen bleiben. Mit den beiden Initiatoren Hajo Siemes und Frederick Skupin sind wir überein gekommen, dass eine Verschmelzung unserer beiden Initiativen uns eine Stärkung und mehr Gewicht gegenüber der Politik und im Verbund der Initiativen geben wird.

 

Der neue Name der gemeinsamen Initiative soll „BAF Korschenbroich und Mönchengladbach e.V., Bündnis gegen Abgase und Fluglärm“ lauten.

 

Frederick Skupin wird bis zum Ende der Amtsperiode des Vorstands (31.12.2021) zugleich den Sitz des stellvertretenden Vorsitzenden mit Gisela Lübben tauschen, die den Vorstand als Beisitzerin weiterhin unterstützen wird. Wir hoffen, dass Sie von den Vorteilen eines starken Bündnisses in Form einer gemeinsamen Initiative genauso überzeugt sind wie wir und uns zum Punkt 7 der Tagesordnung Ihre Zustimmung erteilen werden, da die Fusionierung durch eine Satzungsänderung ermöglicht werden muss!

 

Nicht zu vergessen ist ein weiterer von uns geplanter Änderungspunkt der Vereinssatzung im Hinblick auf unseren Vereinszweck: Die Fokussierung der Vereinstätigkeiten auf den Flughafen DUS möchten wir aufgeben, da zunehmend Anwohner in Kleinenbroich und Herrenshoff vom Fluggeschehen und damit insbesondere Fluglärm des Verkehrslandeplatzes Mönchengladbach betroffen sind und wir uns in Zukunft auch für die Belange dieser Betroffenen einsetzen wollen.

 

Wir freuen uns auf die neuen Aufgaben, die auf unsere Initiative zukommen, wissen aber auch, dass diese nur mit Ihrer tatkräftigen Unterstützung erfolgreich zu bewältigen sind. Mehr dazu auf unserer Versammlung am 14. Januar!

 

Übrigens: Wussten Sie schon, dass Sie als Korschenbroicher Bürgerin/Bürger die Möglichkeit haben, an einer Umfrage der Stadt  teilzunehmen und damit Einfluss auf das Klimaschutzkonzept der Stadt nehmen können?

 

Über folgenden Link können Sie teilnehmen: 
https://korschenbroich.de/heimat-leben/umwelt-und-klimaschutz/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept-beteiligung.html
Nutzen Sie Ihre Chance und teilen Sie dem Bürgermeister mit, was Sie vom Klimaschutz unserer Stadt halten und welche Veränderungen Sie für eine lebenswerte Zukunft einfordern!

 

Freundliche Grüße von

 

Steffen Eckert, Gisela Lübben und Gabi Pauly
für den Vorstand der

 

BAF Korschenbroich e.V.        
Bürger gegen Abgase und Fluglärm in Korschenbroich

c/o Steffen Eckert
Wiesenweg 5

Tel: 02161/90 40 229
info@baf-kb.de

www.baf-kb.de

 

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An die Presse:                                                     Zusammenschluss - Bündnis gegen Abgase und Fluglärm,     13.12.2020

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Antwort des Flughafens an unsere gemeinsame Anfrage zur Inanspruchnahme eines Kredits

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Kredit des NRW Unterstützungsprogramms für den Flughafen Düsseldorf,                                                         02.12.2020

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Ablehnung der Aufnahme in die Fluglärmkommission, 02.11.2020

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Ablehnung Aufnahme in Fluglärmkommission
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Do, 14.05.2020 ist Hauptauschuss- Sitzung in der Aula KB

Durch die Kontakteinschränkungen bedingt können zu dieser Sitzung wichtige Fragen zu allen Themen, also auch Umweltausschuss- Themen gestellt werden, um in die Tagesordnung aufgenommen zu werden.

Wie immer ist ab 18 Uhr eine "Bürgerfragestunde" und anschließend die Sitzung. Bitte unterstützen sie uns, kommen sie zur Fragestunde! Unser aktuelles Thema können sie hier gleich anschließend im Flyer zum erweiterten Planfeststellungsverfahren nachlesen.


Befragung der Fraktionsvorsitzenten am 11.05.2020

Eine Umfrage in der Parteienlandschaft Korschenbroichs hat ergeben, dass zwei Fraktionen mangels öffentlicher Beteiligungsmöglichkeiten nicht befürworten, dass die Offenlegung und Entscheidung der Planfeststellung jetzt stattfindet und mit entsprechender zeitlichen Frist verschoben werden sollte bzw. jetzt  erst mal der Aufbau der lokalen Wirtschaft Priorität haben sollte. Alle anderen Fraktionen sind generell gegen die Erweiterung des Flughafens.                

 

Unsere Frage: warum kann es dann nicht eine gemeinsame Erklärung / Forderung aller Fraktionen zum Schutz der Bürger Korschenbroichs an den Minister geben? Im Moment geht es doch nur um ein faires, demokratisches Verfahren.

Wir sind gespannt, einem  gemeinsamen Nenner schlagen wir gerne vor.

Schließlich könnten dadurch alle Parteien an Ansehen gewinnen.

Bis dann am Donnerstag 14.05.20, 18Uhr!


Flyer zum erweiterten Planfeststellungsverfahren


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Rheinische Presse am 05.05.2020

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Absage Mitgliederversammlung

 

 

Liebe Mitglieder und Interessierte der Bürgerinitiative gegen Abgase und Fluglärm in Korschenbroich,

 

in Anlehnung an die Vorgehensweise der Stadt Korschenbroich (siehe unten) haben wir uns entschlossen, die bereits angekündigte Mitgliederversammlung am 19.03.2020 abzusagen.

 

Da wir einiges zu berichten haben und auch auf Ihre Hinweise und Anregungen Wert legen, werden wir, sobald die Bedingungen es zulassen, mit der satzungsgemäßen Frist von zwei Wochen erneut einladen.

 

So frühzeitig wie möglich werden wir Sie über den geplanten Ersatztermin informieren.

 

Bis dahin
mit freundlichen Grüßen

 

Ihr Vorstand

BAF Korschenbroich e.V.
Bürger gegen Abgase und Fluglärm in Korschenbroich

info@baf-kb.de

www.baf-kb.de

 

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Sehr geehrte Damen und Herren,

nach eingehender Beratung haben wir uns entschlossen, alle bis zum 30. März 2020 geplanten öffentlichen Veranstaltungen im Stadtgebiet abzusagen. Diese Entscheidung gilt vorbehaltlich einer kreisweiten Abstimmung auf einer Sondersitzung der Hauptverwaltungsbeamten am Dienstag. Geprüft wird derzeit, ob auch die Ausschusssitzungen einbezogen werden, hierüber werde ich dann umgehend informieren.

Privaten Veranstaltern empfehlen wir genauso zu verfahren.

Diese Maßnahme gilt rein vorsorglich, um die Ausbreitung der nun auch in der Stadt Korschenbroich angekommenen Infektion mit dem Corona-Virus zu verlangsamen. Da viele Veranstaltungen insbesondere auch von älteren Mitbürgern besucht werden und offenbar bei diesen ein höheres Risiko besteht, sehen wir uns zu diesem Schritt veranlasst.

 Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

  Mit freundlichen Grüßen

In Vertretung
Thomas Dückers

Leiter des Krisenstabes

 


Planfeststellungsverfahren

Kapazitätserweiterung Flughafen Düsseldorf

gemeinsame Erklärung der Fluglärminitiativen


An
Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
Frau Abteilungsleiterin Paulsmeyer
Stadttor 1
40219 Düsseldorf

                                                                                                     Kaarst, den 09. März 2020
Sehr geehrte Frau Paulsmeyer,


Ihr Haus hat entschieden, im Verfahren um den Antrag des Flughafens Düsseldorf auf
Kapazitätserweiterung ein ergänzendes Verfahren und eine erneute Auslegung vorzunehmen. Anlass für diese Entscheidung sind offenbar die von Ihren Haus festgestellten, gravierenden Mängel in den von der Antragstellerin eingereichten Unterlagen, die Sie in zwei Schreiben vom Mai und vom Oktober 2018 an den Flughafen sehr detailliert dargestellt haben.


Die von Ihnen aufgelisteten Mängel sind nach unserer Auffassung so grundlegend, dass sie eine Ablehnung des Antrags gerechtfertigt hätten. Wir bedauern, dass Sie diesen Schritt nicht getan haben und es erneut den Initiativen und Städten überlassen bleibt, dem Flughafen seine Grenzen aufzuzeigen. Eine Ergänzung der 2015 vorgelegten Gutachten reicht nach unserer Auffassung nicht aus, um die festgestellten Mängel zu heilen. Alleine die zahlreichen Nachfragen Ihres Hauses zur Feststellung des künftigen Bedarfs, der die Basis für die Beantragung der Kapazitätserweiterung bildet, hätte eine Ablehnung des Antrags gerechtfertigt.


Überhaupt erscheint es nach der nun von Ihrem Hause erfolgten Feststellung, dass keine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Luftverkehrsprognose vorliegt, fraglich, wie es sein konnte, dass das Ministerium als planfeststellende Behörde dieses Material 2016 zur Offenlage und Erörterung freigegeben hat. Vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen bitten wir Sie, im jetzt vorgesehenen Verfahren die Auslegungsreife gründlich zu prüfen.


Aufgrund der Tatsache, dass der Antrag des Flughafens bereits 2015 eingereicht worden ist,halten wir es für erforderlich, die Antragstellerin aufzufordern, grundlegend neue Gutachten vorzulegen. Dies scheint uns auch deshalb notwendig, weil sich in den vergangenen fünf Jahren erhebliche Veränderungen im Luftverkehr ergeben haben, die bei einer Beurteilung des Antrags Berücksichtigung finden müssen. Insbesondere der Klimaschutz erhält vor dem Hintergrund der Pariser Klimavereinbarungen größere Bedeutung.

 

Bleiben Sie jedoch bei der Ankündigung, zum jetzigen Zeitpunkt ein ergänzendes Verfahren durchzuführen, so ist aufgrund der von Ihrem Haus beim Flughafen Düsseldorf angeforderten zusätzlichen Stellungnahmen mit der Vorlage umfangreicher und prüfungsintensiver Unterlagen zu rechnen, die ab dem 2. Mai öffentlich ausgelegt werden.


Wir bitten Sie im Rahmen der Auslegung, ebenfalls alle gutachterlichen Stellungnahmen, die seitens des Flughafens seit der Anhörung im Februar 2017 in das Verfahren eingebracht worden sind und Ihrem Haus vorliegen, offenzulegen.


Da zu erwarten ist, dass die Stellungnahmen des Flughafens Anlass zu weiteren Einwendungen der Bürgerinnen und Bürger geben, bitten wir Sie zudem, wie bereits im ersten Verfahrensabschnitt eine erneute öffentliche Anhörung durchzuführen, um die Standpunkte zu klären. Im Gegensatz zu 2017 halten wir eine Teilnahme des Ministeriums für erforderlich, um Rede und Antwort zu stehen.


Im Zusammenhang mit der ersten Auslegung im Jahre 2016 hat der damalige Verkehrsminister dafür gesorgt, dass ein „Treuhänderfonds“ eingerichtet wurde, aus dem den Initiativen finanzielle Mittel zur Verfügung standen, um Gutachten in Auftrag geben zu können. Damals wurden diese Mittel vom Flughafen Düsseldorf zur Verfügung gestellt und vom Vorsitzenden der Fluglärmkommission, Herrn Bürgermeister Goßen verwaltet.


Auf diese Weise konnte die faktische Ungleichheit zwischen den Möglichkeiten der
Antragstellerin und den Vertretern der Bürgerinnen und Bürger ein Stück weit ausgeglichen
werden. Wir bitten Sie deshalb darauf hinzuwirken, dass im Falle der anstehenden zweiten
Auslegung ein Topf in Höhe von 50.000 € für die Erstellung von Gutachten zur Verfügung steht,den die Bürgerinitiativen in Anspruch nehmen können.


Mit freundlichen Grüßen
I. V. Werner Kindsmüller


Unterzeichner:
Kaarster gegen Fluglärm e.V., Bürger gegen Fluglärm e.V. ,Gegen Fluglärm MG-Ost,
Bürgerinitiative BAF Korschenbroich e.V., Ratinger gegen Fluglärm e.V., Arbeitskreis Leben in Lohausen, Heimat- und Bürgerverein Lohausen-Stockum e.V.
Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V. (BVF)

 


Mitgliederversammlung


Liebe Mitglieder und Interessierte gegen Abgase und Fluglärm in Korschenbroich,

wir möchten Sie ganz herzlich zur nächsten Mitgliederversammlung

 

- am 19. März

- um 19 Uhr

- im “Brauhaus zum goldenen Handwerk im Anker”(im Stübchen, Obergeschoss),

Sebastianusstr. 9 in Korschenbroich

einladen.

 

Folgende Themenschwerpunkte aus unserer Vereinsarbeit möchten wir Ihnen vorstellen und mit Ihnen diskutieren:

 

1) Tätigkeitsbericht seit Gründung der BAF Korschenbroich e.V. im September 2019

2) Errichtung von Lärmmessstationen / Fluglärmmessungen in Korschenbroich

3) Zahlen, Daten, Fakten über Flugbewegungen allgemein und am Flughafen DUS

4) Luftverkehrskonzept NRW 2030 -> Forderungen der Fluglärminitiativen

5) Planfeststellungsverfahren zur Kapazitätserweiterung des Flughafens DUS; "Neuauflage"

6) Ihre Möglichkeiten der Mitarbeit / Unterstützung unserer Bürgerinitiative

7) Ausblick über kommende Aktivitäten

8) Verschiedenes (Themen der Teilnehmer)

 

Wir freuen uns über zahlreiche Beteiligung an der Mitgliederversammlung und sind gespannt auf Ihre Fragen und Beiträge!

 

Hinweis in eigener Sache: Die Mitglieder, die bislang noch nicht ihren Mitgliedsbeitrag für das Jahr 2020 entrichtet haben, werden freundlich gebeten, diesen auf unser Konto mit der IBAN: DE23 3706 9252 8000 7010 18 zu überweisen.

 

Sie haben auch die Möglichkeit, den jährlichen Mitgliedsbeitrag als Dauerlastschrift abbuchen zu lassen. Bitte nutzen Sie dafür das angehängte SEPA-Lastschriftformular. Dieses können Sie uns unterschrieben per Post oder online per E-Mail zurücksenden.

 

Alle, die noch Mitglied werden möchten oder in ihrem Familien- und Freundeskreis oder ihrer Nachbarschaft Mitbürger kennen, die sich gerne am Engagement gegen die Auswirkungen des Flugverkehrs in Korschenbroich beteiligen möchten, können gerne das beigefügte Antragsformular auf Mitgliedschaft bei der BAF Korschenbroich e.V. dafür nutzen.

 

Zum Schluss aber nicht zuletzt: Mit IHrer Teilnahme an der folgenden Petition können Sie Einfluss nehmen auf die unsinnigen Inlandsflüge der Regierung:

 

https://weact.campact.de/petitions/inlandsfluge-der-regierung-unnotige-klimasunde

 

Herzliche Grüße

Ihr Vorstand der

 

BAF Korschenbroich e.V.        
Bürger gegen Abgase und Fluglärm in Korschenbroich

c/o Steffen Eckert

Wiesenweg 5

41352 Korschenbroich
info@baf-kb.de

 

Besuchen Sie unsere Website: www.baf-kb.de

 


Aktionstag am 29.11.2019: Kaarster for Future und          BAF-Korschenbroich e.V. bei Fahrraddemo in Kaarst


"Kaarster for Future" sind "Fridays for Future" und "Kaarster gegen Fluglärm" als gemeinsames Bündnis. Treff war 13Uhr am Kaarster Neumarkt. Es war gut organisiert und hat sich auf jeden Fall gelohnt. Erwartet wurden 50 Teilnehmer, es waren weitaus mehr! Der Auto! - Verkehr kam zum Erliegen, wo wir entlanggeradelt sind und unterwegs - teils auf Kreuzungen - gestoppt haben, um auf die unmöglichen Fahrradführungen in Kaarst aufmerksam zu machen. An den Punkten, zu denen "Kaarster for Future" Forderungen an die Stadt Kaarst zur Verbesserung der Fahrradwege und - führungen formuliert hatten, wurden unterwegs (an den Stoppstellen) entsprechende Plakate aufgehängt.

Am beeindruckensten fanden wir einen kilometerlangen Radweg an einer stark befahrenen Straße, der in beide Richtungen zu befahren ist und ca. 1,20 Meter breit ist. An mehreren Stellen ist er dann noch  eingeengt, z. B. durch eine Bake, die direkt auf dem Weg steht und noch ca. 80 cm Platz lässt.

Durch Fahnen und viele Gespräche wurde auch auf die Flugproblematik hingewiesen.

 

Etwas Medienwirksamkeit gab es dann als Lohn in Form eines Minibeitrags in der WDR-Lokalzeit.

Außerdem erschien in der NGZam 04.12. ein Artikel über die Aktion, siehe unter "Presse".

 

Meldet Euch, wir sind für Anregungen offen!


Endlich geschafft!                  BAF-KB e.V.

Wir sind jetzt ein eingetragener gemeinnütziger Verein!

 

Unter der Registernummer 2996 des Amtsgerichts Neuss wurde unser Verein Bürger gegen Abgase und Fluglärm in Korschenbroich e. V. am 26.11.2019 endlich eingetragen.

 

Jedes Mitglied kann seinen Mitgliedsbeitrag gem. §51 AO als Sonderausgabe bei der Einkommensteuer steuermindernd geltend machen. Dazu reicht die ausgestellte Spendenquittung oder eine Kopie des Kontoauszugs (Überweisung Mitgliedsbeitrag).

 

Alle weitere Zuwendungen / Spenden für unseren Verein sind entsprechend abzugsfähig!!!


Nachtrag zur Umweltausschusssitzung der Stadt

 

Korschenbroich am 21.11.2019:

 

Leider wurde der von uns/BAF Korschenbroich unterstützte Bürgerantrag des BUND Korschenbroich Punkt 1, vom 05.08.2019 zur Aufnahme der Stadt Korschenbroich in die Fluglärmkommission des Düsseldorfer Flughafens  in der Abstimmung abgelehnt. Die CDU, FDP und Die Aktive hatten mit 8:6 Stimmen dafür gestimmt, die Entscheidung über diesen Antrag zunächst zu vertagen. Jetzt soll zunächst in der Hauptsaison von Mai - Oktober 2020 mit einer vom Flughafen Düsseldorf zur Verfügung gestellten Lärmmessstation über 1 – 2 Monate direkt unter der Fluglinie die flugbedingte Lärmbelastung gemessen werden, bevor der Antrag über die Aufnahme der Stadt Korschenbroich in die Fluglärmkommission neu gestellt und darüber abgestimmt werden kann. Der Termin und die Standortbestimmung zur Messung sollen unter Mitwirkung von BAF-KB e.V. erfolgen.  Immerhin eine Perspektive, wenn wir auch dadurch in dieser Sache wieder ein Jahr verlieren. Die Aufschiebe-Taktik einiger Fraktionen  hat wieder einmal funktioniert. Auch hat die Stadt erneut zugesagt, bei Terminen uns in Angelegenheiten des Flughafens Düsseldorf rechtzeitig zu informieren und einzubinden. Das hatte leider bei den Terminen mit dem Info-Bus des Flughafens Düsseldorf nicht funktioniert.

 

Vielen Dank für die Unterstützung und den Beistand in der Fragestunde an die erschienenen Mitglieder des Vereins BAF-KB e.V. und des BUND-KB .

 

Vielen Dank auch für das Vertrauen und die weiteren Vereinseintritte.

 

Meldet Euch - werdet mit uns aktiv!

 

Der Bürgerantrag des BUND zur „Verbesserung der Fluglärmproblematik durch Beschlüsse des Rates der Stadt Korschenbroich“ beinhaltet insgesamt folgende Forderungen:


1. Antrag zur Aufnahme in die Fluglärmkommission des Flughafens Düsseldorf.
2. Einrichtung einer Dauermessstelle für Lärm und Schadstoffe (z. B. Ultrafeinstaub).
3. Konkrete Hinweise in BP/Umweltberichte zu konkreten gesundheitsschädlichen Belastungen.
4. Eine städtebauliche, nachhaltige Planung nur durchführen, wenn keine Belästigungen oder
Störungen, die nach der Eigenart des Baugebiets im Baugebiet selbst oder in dessen Umgebung
unzumutbar sind oder wenn sie solchen Belästigungen (wie bereits in Kleinenbroich
(s. Ratsbeschluss 2005)) oder Störungen ausgesetzt werden (§ 15 BauNVO sowie § 50 BImSchG
und BauGB Anhang 1 + 2).

 

Den kompletten Antragstext zum Nachlesen und Vorbereiten aufs Jahr 2020 stellen wir ihnen auf Anfrage gerne zur Verfügung.


Freitag, 29. November – 2. Klimaaktionstag in Kaarst

Kaarster for future:
In hunderten von Städten wird am Freitag, den 29. November erneut für Klimaschutz demonstriert. In Kaarst werden wir mit einer Fahrraddemo für eine klimafreundliche Verkehrspolitik auf die Straße gehen.

Die Bundesregierung hat dem 1,5°-Ziel eine Absage erteilt. Das akzeptieren wir nicht! Während Millionen Menschen auf der Straße gestreikt haben, hat sie am 20. September ein lächerliches Klimapaket vorgelegt, das uns noch tiefer in die Klimakrise führt. Jetzt gilt es den Druck der Straße zu erhöhen.

BAF-KB: Einige von uns werden in Kaarst dabei sein. Wir laden Euch Alle ein mit zu machen. Weitere Info hier.


Extra Fragestunde vor dem Umweltausschuss am 21.11.19

Vor dem Umweltausschuss am 21. November 2019 findet eine Extra Fragestunde zum Thema Fluglärm ab 17:00 Uhr im Ratssaal statt. Als Gesprächspartner stehen Mitarbeiter des Flug­hafens der Verwaltung und der Politik zur Verfügung. Einzelheiten finden sie in der Einladung zur Sitzung. Pressebericht dazu hier.


Flughafen Infobus zum Ersten mal in Korschenbroich

Einige Bilder von unseren Besuch beim Infobus des Flughafens Düsseldorf in Korschenbroich und Kleinenboich am 29. und 30. Oktober 2019.


Unsere Vereinsgründung zeigt bereits Wirkung. Zum ersten Mal kommt der Infobus des Flug­hafenbetreibers zu einer Werbetour in unsere Stadt. Hier ein Ausschnitt aus der Presse­mitteilung der Stadt:
STADT KORSCHENBROICH. Kürzlich hat sich in Korschenbroich eine Bürgerinitiative gegen Fluglärm gegründet. Dies nimmt das Airport-Nachbarschaftsteam zum Anlass, am 29. und 30. Oktober erstmals mit dem Infomobil nach Korschenbroich und Kleinenbroich zu kommen. Interessierte Bürger erhalten am Infomobil vor Ort Informationen zum Flughafenbetrieb, zum Schallschutzprogramm, geplanten Baumaßnahmen und zu vielen anderen aktuellen Themen. Um die Lärmwerte zum Beispiel von Bussen oder Lkw mit denen überfliegender Flugzeuge vergleichen zu können, ist das Infofahrzeug mit einer geeichten Lärmmessanlage und einem Monitor ausgestattet, auf dem die gemessenen Werte dargestellt werden.
Das Infomobil tourt durch die Nachbargemeinden des Düsseldorfer Flughafens und ist am Dienstag, 29. Oktober, von 15 bis 17 Uhr in Korschenbroich vor dem Rathaus und an Mittwoch, 30. Oktober, von 15 bis 16 Uhr in Kleinenbroich auf dem Parkplatz vor dem Bahnhof.
Bitte kommt zahlreich zu den angegebenen Zeiten um gegen Fluglärm und Abgase zu protestieren.

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1.  reguläre  Mitgliederversammlung  am  25.09.2019

Am Mittwoch dem 25. September findet in der Alten Schule in Korschenbroich, Steinstraße 18 um 19:30 Uhr die 1. ordentliche Mitgliederversammlung der Initiative Bürger gegen Abgase und Fluglärm in Korschenbroich e.V. statt. Hierzu sind alle interessierten Bürger aus Korschenbroich und Umgebung eingeladen. Die Einladung und die dazugehörenden Dokumente finden sie hier.


Gründungsmitgliederversammlung  am  10.07.2019

In der Gründungsmitgliederversammlung wurde beschlossen im Herbst 2019 zur 1. regulären Mitgliederversammlung mit Wahl des Vorstands öffentlich einzuladen. Es wurde ein vorläufiger geschäftsführender Vorstand bestehend aus Steffen Eckert (Vorsitzender), Gisela Lübben (stellv. Vorsitzende), Gabi Pauly (Kassiererin) sowie Werner Ortmann und Wolfgang Houben (Beisitzer) bestimmt der bis dahin die Geschäfte des Vereins führen, eine Satzung und Geschäftsordnung formulieren, den genauen Namen des Vereins festzulegen, und alles was für einen neuen Verein notwendig ist zu tun.